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Katze bürsten – Anleitung und Tipps
FELLPFLEGE-RATGEBER

Katze richtig bürsten

Schritt-für-Schritt-Anleitung, die richtige Häufigkeit und Tipps für bürstscheue Katzen.

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Regelmäßiges Bürsten ist die wichtigste Fellpflege-Maßnahme für deine Katze. Es entfernt lose Haare und Hautschuppen, verteilt die natürlichen Hautöle, fördert die Durchblutung und beugt Verfilzungen vor. Gleichzeitig erkennst du frühzeitig Hautveränderungen, Parasiten oder Knoten.

Doch wie bürstet man eine Katze richtig? Wie oft ist nötig? Und was tun, wenn die Katze das Bürsten hasst? In diesem Ratgeber bekommst du alle Antworten.

Wie oft sollte ich meine Katze bürsten?

Die richtige Bürstfrequenz hängt vom Felltyp und der Jahreszeit ab:

Kurzhaar BKH, Bengal, Siamkatze

1–2x pro Woche reicht normalerweise. Kurzhaarkatzen haben oft dichtere Unterwolle als man denkt – regelmäßiges Bürsten entfernt lose Haare bevor sie auf dem Sofa landen.

Langhaar Maine Coon, Perser, Ragdoll

Täglich bis alle 2 Tage. Langhaarkatzen neigen zu Verfilzungen, besonders an Bauch, Achseln und hinter den Ohren. Tägliches Bürsten ist hier Pflicht.

Während des Fellwechsels: Egal ob Kurzhaar oder Langhaar – im Frühling und Herbst empfehlen Tierärzte tägliches Bürsten bei allen Katzen. Mehr dazu in unserem Fellwechsel-Ratgeber.

Katze bürsten: Schritt-für-Schritt-Anleitung

01

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Bürste deine Katze, wenn sie entspannt ist – nach dem Fressen, nach einer Spielrunde oder wenn sie gerade schläfrig auf dem Sofa liegt. Vermeide es, eine aufgedrehte oder gestresste Katze zu bürsten.

02

Sanft am Rücken beginnen

Starte an unkritischen Stellen – Rücken und Flanken. Die meisten Katzen mögen es dort gebürstet zu werden. Arbeite in Wuchsrichtung, vom Kopf zum Schwanz, mit sanftem, gleichmäßigem Druck.

03

Empfindliche Stellen vorsichtig bearbeiten

Bauch, Hinterbeine und die Achselregion sind bei den meisten Katzen empfindlich. Arbeite dort besonders sanft und nur, wenn deine Katze es zulässt. Viele Katzen mögen es, am Kinn und hinter den Ohren gebürstet zu werden – nutze das als Belohnung zwischendurch.

04

Bei Langhaar: In Schichten arbeiten

Bei Langhaarkatzen das Fell in Schichten bürsten: Erst das Deckhaar, dann vorsichtig die Unterwolle. Bei Knoten niemals reißen – halte das Fell oberhalb der Stelle fest und löse den Knoten mit den Fingern oder arbeite dich mit der Bürste von den Spitzen zur Wurzel vor.

05

Positiv abschließen

Beende jede Bürstsitzung mit einem Leckerli oder einer ausgiebigen Streicheleinheit. So verknüpft deine Katze das Bürsten mit etwas Positivem – und freut sich beim nächsten Mal darauf.

Welche Bürste ist die richtige für meine Katze?

Die Wahl der richtigen Bürste hängt vom Felltyp ab. Hier ein Überblick:

Bürstentyp Geeignet für Vorteil
Slicker-BürsteMittel- bis LanghaarEntfernt Unterwolle und leichte Verfilzungen
Zupfbürste (FURminator)Dichte UnterwolleSehr effektiv, aber bei falschem Einsatz kann das Deckhaar beschädigt werden
Noppen-/MassagebürsteKurzhaar, empfindliche HautSanft, fördert Durchblutung
Winkelborsten-BürsteAlle FelltypenGreift tief ins Unterfell, abgerundete Spitzen schützen die Haut
Tipp: Achte bei jeder Bürste auf abgerundete Borstenspitzen, um die empfindliche Katzenhaut nicht zu verletzen. Die NobelFell Pearl Katzenbürste kombiniert 135°-Winkelborsten mit Massage-Effekt und One-Click-Reinigung – für alle Felltypen geeignet.

Bürstscheue Katze? So gewöhnst du sie daran

Viele Katzen mögen das Bürsten anfangs nicht – das ist völlig normal. Mit Geduld und der richtigen Strategie kannst du fast jede Katze daran gewöhnen:

  • Klein anfangen: Starte mit nur 30 Sekunden. Lieber kurz und positiv als lang und stressig
  • Fütterung nutzen: Bürste während deine Katze frisst – sie ist dann abgelenkt und entspannt
  • Immer belohnen: Leckerli nach jeder Sitzung schaffen positive Verknüpfungen
  • Nie zwingen: Wenn deine Katze sich wehrt, sofort aufhören. Zwang zerstört das Vertrauen
  • Weiche Bürste wählen: Grobe Metallkämme werden oft abgelehnt – eine Bürste mit Massage-Borsten fühlt sich für die meisten Katzen angenehm an
  • Langsam steigern: Über Wochen die Dauer schrittweise erhöhen – von 30 Sekunden auf 5 Minuten
Wichtig: Wenn deine Katze bei Berührung an bestimmten Stellen plötzlich aggressiv reagiert, kann das auf Schmerzen hindeuten. In diesem Fall zum Tierarzt gehen.

5 häufige Fehler beim Katze bürsten

01

Zu viel Druck

Sanfter Druck reicht völlig aus. Zu starkes Drücken kann die Haut reizen und deine Katze verschrecken. Die Bürste sollte über das Fell gleiten, nicht über die Haut kratzen.

02

Gegen den Strich bürsten

Bürste grundsätzlich in Wuchsrichtung. Gegen den Strich nur bei dichter Unterwolle und mit sehr sanftem Druck – sonst ziept es und deine Katze verliert das Vertrauen.

03

An Knoten reißen

Verfilzungen niemals herausreißen. Das tut weh und kann die Haut verletzen. Stattdessen vorsichtig mit den Fingern lockern und von den Spitzen zur Wurzel arbeiten.

04

Zu selten bürsten

Einmal im Monat reicht nicht. Besonders bei Langhaarkatzen führt zu seltenes Bürsten zu Verfilzungen, die dann nur noch der Tierfrisör lösen kann. Lieber regelmäßig kurz als selten lang.

05

Die falsche Bürste verwenden

Bürsten mit scharfen Metallklingen können das Deckhaar beschädigen und die Haut verletzen. Achte auf abgerundete Borstenspitzen und wähle eine Bürste, die zum Felltyp deiner Katze passt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum
Katze bürsten

Kurzhaarkatzen: 1–2x pro Woche reicht normalerweise. Langhaarkatzen: Täglich bis alle 2 Tage. Während des Fellwechsels empfehlen Tierärzte bei allen Katzen tägliches Bürsten.
Starte mit 30 Sekunden, während deine Katze frisst oder schläfrig ist. Belohne danach sofort mit einem Leckerli. Steigere die Dauer über Wochen langsam. Wichtig: Höre sofort auf, wenn deine Katze sich wehrt – Zwang zerstört das Vertrauen. Eine Bürste mit abgerundeten Massage-Borsten wird oft besser akzeptiert.
Das hängt vom Felltyp ab. Für Langhaarkatzen eignen sich Slicker-Bürsten mit feinen Borsten. Für Kurzhaarkatzen reicht eine weichere Bürste. Achte immer auf abgerundete Borstenspitzen. Die NobelFell Pearl vereint sanfte Massage-Borsten mit effektiver Unterfell-Entfernung – für alle Felltypen.
Grundsätzlich in Wuchsrichtung – vom Kopf zum Schwanz. Gegen den Strich nur bei dichter Unterwolle und mit sehr sanftem Druck. Am Bauch und an den Hinterbeinen sind die meisten Katzen empfindlich – dort besonders vorsichtig arbeiten.
Ab der 8. Lebenswoche. Nutze eine weiche Bürste und halte die Einheiten sehr kurz (unter einer Minute). Es geht nicht um die Fellpflege selbst, sondern darum, dein Kitten früh und positiv ans Bürsten zu gewöhnen.
Halte das Fell direkt oberhalb der Verfilzung fest, damit es nicht an der Haut zieht. Versuche, den Knoten zuerst vorsichtig mit den Fingern zu lockern. Dann arbeite dich mit einer feinen Bürste von den Spitzen zur Wurzel vor – niemals umgekehrt. Bei hartnäckigen Knoten: Lieber zum Tierfrisör, als selbst zu schneiden.

Die Bürste, die deine Katze lieben wird

Abgerundete Massage-Borsten, die sich wie Streicheln anfühlen. 135°-Winkelborsten für effektive Unterwolle-Entfernung. Ein Klick zum Reinigen.

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