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Fellwechsel bei Hunden – Ratgeber
FELLPFLEGE-RATGEBER

Fellwechsel bei Hunden

Wann er stattfindet, wie lange er dauert und was deinem Hund wirklich hilft.

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Zweimal im Jahr steht er an: der Fellwechsel bei Hunden. Dein Hund verliert sein altes Fell und ersetzt es durch neues – ein völlig natürlicher Prozess. Doch für viele Hundebesitzer bedeutet das: Haare auf dem Sofa, im Auto, auf der Kleidung und scheinbar überall sonst.

In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du über den Fellwechsel wissen musst – und wie du deinem Hund (und deinem Staubsauger) diese Zeit deutlich leichter machst.

Wann ist Fellwechsel bei Hunden?

Der Fellwechsel wird durch die Tageslichtlänge gesteuert. Wenn die Tage länger oder kürzer werden, signalisiert das dem Körper deines Hundes, das Fell auszutauschen:

Frühling März – Mai

Das dichte Winterfell wird abgestoßen. Die Unterwolle löst sich in großen Mengen – das ist die intensivste Phase des Jahres. Manche Hunde verlieren dabei ganze „Fellbüschel".

Herbst September – November

Das leichte Sommerfell weicht einem dichten, isolierenden Winterfell. Diese Phase ist weniger intensiv, aber bei Rassen mit starker Unterwolle trotzdem spürbar.

Wie lange dauert der Fellwechsel?

Bei den meisten Hunden dauert der Fellwechsel 4–7 Wochen. Bei Rassen mit besonders dichter Unterwolle (Husky, Samojede, Akita) kann er bis zu 10 Wochen andauern. Hunde, die überwiegend drinnen leben, können ähnlich wie Wohnungskatzen das ganze Jahr über leicht haaren.

Gut zu wissen: Nicht alle Hunde durchlaufen einen klassischen Fellwechsel. Rassen wie Pudel, Malteser oder Havaneser haben Haar statt Fell – sie haaren kaum, müssen dafür aber regelmäßig geschoren werden.

Woran erkennst du den Fellwechsel?

Diese Anzeichen sprechen für einen normalen Fellwechsel bei deinem Hund:

  • Deutlich mehr lose Haare – beim Streicheln, auf Möbeln, im Auto und auf Kleidung
  • Büschelweiser Haarausfall – besonders an Flanken, Brust und Hinterbeinen
  • Leicht verändertes Fell – das Fell kann vorübergehend dünner oder struppiger wirken
  • Vermehrtes Kratzen – die nachwachsenden Haare können leicht jucken
Achtung – zum Tierarzt wenn: Kahle Stellen auftreten, die Haut gerötet oder schuppig ist, dein Hund sich blutig kratzt, das Fell stumpf und struppig bleibt oder der Haarausfall außerhalb der Wechselzeiten extrem ist. Das kann auf Schilddrüsenprobleme, Allergien, Parasiten oder Hauterkrankungen hindeuten.

5 Tipps: So hilfst du deinem Hund durch den Fellwechsel

01

Täglich bürsten – die wichtigste Maßnahme

Während des Fellwechsels ist tägliches Bürsten Pflicht – bei allen Rassen. 10–15 Minuten reichen aus, um die lose Unterwolle zu entfernen. Das verhindert Verfilzungen, reduziert Haare im Haus und fördert die Durchblutung der Haut. Eine Hundebürste mit abgerundeten Borsten ist dabei sanft zur Haut und wird von den meisten Hunden gut akzeptiert.

02

Ernährung gezielt anpassen

Ein gesundes Fell braucht die richtigen Nährstoffe. Während des Fellwechsels profitiert dein Hund besonders von:

  • Omega-3-Fettsäuren (Lachsöl, Fischöl) – fördert glänzendes Fell und gesunde Haut
  • Biotin & Zink – unterstützt gesundes Fellwachstum
  • Hochwertiges Protein – Fell besteht zu 95% aus Keratin, einem Protein
03

Baden – aber richtig

Ein Bad während des Fellwechsels kann helfen, lose Unterwolle zu lösen. Aber: Maximal alle 4–8 Wochen und nur mit speziellem Hundeshampoo. Zu häufiges Baden trocknet die Haut aus und verschlimmert das Haaren. Nach dem Bad gründlich bürsten – das entfernt große Mengen loser Unterwolle auf einmal.

04

Die richtige Bürste wählen

Nicht jede Bürste eignet sich für den Fellwechsel. Wichtig ist, dass die Bürste tief in die Unterwolle greift, ohne die Haut zu verletzen. Metallklingen-Bürsten (FURminator-Typ) können bei falschem Einsatz das Deckhaar beschädigen. Besser: eine Bürste mit abgerundeten Winkelborsten, die sanft zur Haut ist und sich per Knopfdruck reinigt.

05

Staubsauger-Routine anpassen

Während des Fellwechsels lohnt sich tägliches Saugen – besonders in den Bereichen, wo dein Hund sich gerne aufhält. Ein Fusselroller für Kleidung und Autositze ist ebenfalls Gold wert. Tipp: Decken auf Lieblingsplätzen auslegen, die regelmäßig gewaschen werden können.

Fellwechsel nach Rasse: Wer haart wie stark?

Die Intensität des Fellwechsels hängt vor allem von der Dichte der Unterwolle ab:

Rasse Felltyp Haaren Bürsten
Husky / SamojedeDoppelfell, extrem dichte UnterwolleSehr starkTäglich (2x)
Golden RetrieverLanghaar, dichte UnterwolleStarkTäglich
Deutscher SchäferhundStockhaar, dichte UnterwolleStarkTäglich
LabradorKurzhaar, dichte UnterwolleStarkTäglich
Australian ShepherdHalblanghaar, viel UnterwolleStarkTäglich
Berner SennenhundLanghaar, dichte UnterwolleStarkTäglich
Beagle / BoxerKurzhaar, moderate UnterwolleMittel3–4x / Woche
Pudel / MalteserHaar statt Fell, keine UnterwolleSehr geringRegelmäßig scheren

Egal welche Rasse: Während des Fellwechsels lohnt sich tägliches Bürsten bei allen Hunden. Mehr Tipps speziell für deinen Hund findest du auf unserer Hundebürste-Seite.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum
Fellwechsel bei Hunden

Der Fellwechsel bei Hunden dauert in der Regel 4–7 Wochen. Bei Rassen mit besonders dichter Unterwolle wie Husky, Samojede oder Berner Sennenhund kann er auch 8–10 Wochen andauern. Regelmäßiges Bürsten mit einer Hundebürste beschleunigt den Prozess deutlich.
Der Fellwechsel findet zweimal im Jahr statt: Im Frühling (März–Mai) wird das dichte Winterfell abgestoßen. Im Herbst (September–November) wächst das dickere Winterfell nach. Die Intensität hängt stark von Rasse und Haltung ab.
Während des Fellwechsels ist starkes Haaren völlig normal – manche Rassen wie Husky oder Golden Retriever haaren besonders intensiv. Wenn dein Hund außerhalb der Wechselzeiten extrem haart, können Stress, Futtermittelallergien, Schilddrüsenprobleme oder Parasitenbefall die Ursache sein. Ein Tierarztbesuch gibt Klarheit.
Täglich 10–15 Minuten. Bei Rassen mit dichter Unterwolle wie Husky oder Golden Retriever kann auch zweimal täglich sinnvoll sein. Das reduziert lose Haare auf Möbeln und verhindert Verfilzungen. Eine selbstreinigende Fellbürste spart dabei zusätzlich Zeit.
Am stärksten haaren Rassen mit dichter Unterwolle: Husky, Samojede, Akita, Golden Retriever, Labrador, Deutscher Schäferhund, Berner Sennenhund und Australian Shepherd. Wenig haarende Rassen sind z.B. Pudel, Malteser oder Havaneser – sie haben Haar statt Fell und durchlaufen keinen klassischen Fellwechsel.
Ideal ist eine Bürste, die tief in die Unterwolle greift, ohne die Haut zu verletzen. Slicker-Bürsten mit abgerundeten Borsten eignen sich besonders gut. Die NobelFell Pearl Hundebürste mit 135°-Winkelborsten und One-Click-Reinigung ist speziell für den Fellwechsel optimiert.

Die richtige Bürste für den Fellwechsel

Die NobelFell Pearl wurde speziell für die Unterwolle entwickelt. 135°-Winkelborsten greifen tief ins Fell – sanft zur Haut, ein Klick zum Reinigen.

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