10.000+ zufriedene TierbesitzerGratis Versand nach DE & AT30-Tage-Geld-zurück-GarantieQualitätsgeprüft in Österreich
Hund bürsten – Anleitung und Tipps
FELLPFLEGE-RATGEBER

Hund richtig bürsten

Schritt-für-Schritt-Anleitung, die richtige Häufigkeit und Tipps für jeden Felltyp.

Jetzt lesen ↓

Regelmäßiges Bürsten ist die wichtigste Fellpflege-Maßnahme für deinen Hund. Es entfernt lose Haare, verhindert Verfilzungen, verteilt die natürlichen Hautöle und fördert die Durchblutung. Gleichzeitig ist es der perfekte Moment, um Zecken, Hautveränderungen oder Knoten frühzeitig zu entdecken.

Doch wie bürstet man einen Hund richtig? Wie oft ist nötig? Und welche Bürste passt zu welchem Felltyp? In diesem Ratgeber bekommst du alle Antworten.

Wie oft sollte ich meinen Hund bürsten?

Die richtige Bürstfrequenz hängt vom Felltyp deines Hundes ab:

Kurzhaar Labrador, Beagle, Boxer, Dalmatiner

2–3x pro Woche. Viele Kurzhaarrassen haben trotzdem dichte Unterwolle – regelmäßiges Bürsten reduziert Haare im Haus deutlich.

Langhaar Golden Retriever, Husky, Collie, Berner

Täglich. Langhaarrassen neigen zu Verfilzungen, besonders hinter den Ohren, an den Achseln und am Hinterteil. Tägliches Bürsten ist Pflicht.

Während des Fellwechsels: Im Frühling und Herbst empfehlen Tierärzte bei allen Hunden tägliches Bürsten – auch bei Kurzhaarhunden. Mehr dazu in unserem Fellwechsel-Ratgeber.

Hund bürsten: Schritt-für-Schritt-Anleitung

01

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Bürste deinen Hund, wenn er entspannt ist – nach dem Spaziergang oder einer Spielrunde. Ein müder Hund lässt sich viel lieber bürsten als ein aufgedrehter.

02

Am Rücken und an den Flanken beginnen

Starte an unkritischen Stellen – Rücken, Flanken und Schultern. Die meisten Hunde genießen es dort gebürstet zu werden. Arbeite in Wuchsrichtung, vom Kopf zum Schwanz.

03

Unterwolle gezielt bearbeiten

Bei Rassen mit Doppelfell (Husky, Schäferhund, Golden Retriever): Erst das Deckhaar durchbürsten, dann mit der Bürste vorsichtig in die Unterwolle gehen. Eine Bürste mit 135°-Winkelborsten greift dabei tief ins Unterfell, ohne die Haut zu verletzen.

04

Empfindliche Stellen nicht vergessen

Bauch, Achseln, hinter den Ohren und das Hinterteil sind Verfilzungs-Hotspots. Dort besonders sanft arbeiten. Die Pfoten und den Bereich zwischen den Ballen ebenfalls regelmäßig kontrollieren.

05

Mit Belohnung abschließen

Beende jede Bürstsitzung mit einem Leckerli oder einer Streicheleinheit. So verknüpft dein Hund das Bürsten mit etwas Positivem. Viele Hunde freuen sich nach kurzer Eingewöhnung regelrecht aufs Bürsten.

Welche Bürste ist die richtige für meinen Hund?

Die Wahl der richtigen Bürste hängt vom Felltyp ab:

Felltyp Rassen (Beispiele) Empfohlene Bürste
Doppelfell, dichte UnterwolleHusky, Schäferhund, AkitaSlicker-Bürste mit Winkelborsten
Langhaar, seidigGolden Retriever, Collie, SetterSlicker-Bürste + Kamm für Verfilzungen
Kurzhaar, glattLabrador, Beagle, BoxerWeiche Bürste oder Noppenhandschuh
DrahthaarDackel (Rauhaar), TerrierTrimm-Bürste + Slicker-Bürste
Lockig / HaarPudel, Havaneser, MalteserSlicker-Bürste + regelmäßige Schur
Tipp: Achte bei jeder Bürste auf abgerundete Borstenspitzen. Die NobelFell Pearl Hundebürste kombiniert 135°-Winkelborsten mit Massage-Effekt und One-Click-Reinigung – für alle Felltypen geeignet.

5 häufige Fehler beim Hund bürsten

01

Nur das Deckhaar bürsten

Viele Hundebesitzer bürsten nur die Oberfläche. Die lose Unterwolle sitzt aber darunter. Ohne tiefes Bürsten verfilzt die Unterwolle und isoliert die Haut – im Sommer kann das zur Überhitzung führen.

02

Verfilzungen herausreißen

Niemals an Knoten reißen – das tut weh und kann die Haut verletzen. Verfilzungen vorsichtig mit den Fingern lockern, dann von den Spitzen zur Wurzel durcharbeiten. Bei hartnäckigen Knoten zum Hundefrisör.

03

Nasses Fell bürsten

Nasses Fell ist empfindlicher und bricht leichter. Immer warten bis das Fell vollständig trocken ist, bevor du bürstest. Ausnahme: Spezielle Entfilzungssprays, die auf feuchtes Fell aufgetragen werden.

04

Zu viel Druck

Die Bürste sollte über das Fell gleiten, nicht über die Haut kratzen. Zu starker Druck reizt die Haut und kann sogenannte „Bürstbrand" verursachen – gereizte, rote Hautstellen.

05

Doppelfell-Hunde scheren

Hunde mit Doppelfell (Husky, Schäferhund, Golden Retriever) sollten niemals geschoren werden. Das Doppelfell reguliert die Temperatur – es schützt vor Hitze UND Kälte. Scheren zerstört diese Funktion und das Fell wächst oft nie wieder richtig nach.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum
Hund bürsten

Kurzhaarhunde: 2–3x pro Woche. Langhaarrassen: Täglich. Während des Fellwechsels empfehlen Tierärzte bei allen Hunden tägliches Bürsten – 10–15 Minuten reichen aus.
Starte mit kurzen Einheiten von 1–2 Minuten und belohne danach sofort mit einem Leckerli. Verknüpfe das Bürsten mit dem Spaziergang: „Erst bürsten, dann Gassi." Nutze eine Bürste mit Massage-Borsten – viele Hunde genießen das wie eine Streicheleinheit.
Das hängt vom Felltyp ab. Für Doppelfell-Rassen (Husky, Schäferhund) eignen sich Slicker-Bürsten mit Winkelborsten. Für Kurzhaarhunde reichen weichere Bürsten. Die NobelFell Pearl ist für alle Felltypen geeignet – 135°-Winkelborsten plus One-Click-Reinigung.
Immer in Wuchsrichtung – vom Kopf zum Schwanz. Bei Rassen mit dichter Unterwolle kannst du vorsichtig gegen den Strich arbeiten, um lose Unterwolle zu lösen. Am Bauch und an den Achseln besonders sanft vorgehen.
Ab der 8. Lebenswoche. Nutze eine weiche Bürste und halte die Einheiten sehr kurz (unter einer Minute). Das Ziel ist nicht die Fellpflege, sondern die frühe Gewöhnung. Welpen, die früh ans Bürsten gewöhnt werden, akzeptieren es ihr ganzes Leben lang.
Beides! Vorher bürsten löst Verfilzungen und groben Schmutz. Nach dem Baden (und vollständigem Trocknen) bürsten entfernt große Mengen loser Unterwolle. Niemals nasses Fell bürsten – das kann Haare brechen und schmerzhaft sein.

Die Bürste, die dein Hund lieben wird

Abgerundete Massage-Borsten für ein sanftes Bürsterlebnis. 135°-Winkelborsten für effektive Unterwolle-Entfernung. Ein Klick zum Reinigen.

Hundebürste entdecken Zurück zum Ratgeber