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Fellwechsel bei Katzen – Ratgeber
FELLPFLEGE-RATGEBER

Fellwechsel bei Katzen

Wann er stattfindet, wie lange er dauert und was deiner Katze wirklich hilft.

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Zweimal im Jahr steht er an: der Fellwechsel bei Katzen. Deine Katze verliert ihr altes Fell und ersetzt es durch neues – ein völlig natürlicher Prozess. Trotzdem stellt er viele Katzenbesitzer vor Herausforderungen: Haare auf dem Sofa, auf der Kleidung, im Essen. Und mittendrin eine Katze, die sich ständig putzt und dabei Haarballen entwickelt.

In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du über den Fellwechsel wissen musst – und wie du deiner Katze (und dir) diese Zeit deutlich leichter machst.

Wann ist Fellwechsel bei Katzen?

Der Fellwechsel wird durch die Tageslichtlänge ausgelöst – nicht durch die Temperatur, wie viele denken. Katzen wechseln ihr Fell zweimal jährlich:

Frühling Februar – April

Das dichte Winterfell wird abgestoßen. In dieser Phase haaren Katzen am stärksten. Die Unterwolle löst sich und macht Platz für ein leichteres Sommerfell.

Herbst September – November

Das dünne Sommerfell weicht einem dichten, isolierenden Winterfell. Diese Phase ist weniger intensiv als der Frühlingswechsel.

Wie lange dauert der Fellwechsel?

Bei Freigänger-Katzen dauert der Fellwechsel typischerweise 6–8 Wochen. Bei reinen Wohnungskatzen kann er sich jedoch über mehrere Monate hinziehen oder sogar ganzjährig leicht stattfinden. Der Grund: Konstante Raumtemperaturen und künstliches Licht verschieben den natürlichen Rhythmus.

Gut zu wissen: Langhaarkatzen wie Maine Coon, Perser oder Norwegische Waldkatze haaren während des Fellwechsels besonders intensiv, da sie eine ausgeprägte Unterwolle besitzen.

Woran erkennst du den Fellwechsel?

Nicht immer ist sofort klar, ob deine Katze gerade im Fellwechsel ist oder ob ein Gesundheitsproblem vorliegt. Diese Anzeichen sprechen für einen normalen Fellwechsel:

  • Vermehrtes Haaren – lose Haare auf Möbeln, Kleidung und beim Streicheln
  • Häufigeres Putzen – deine Katze leckt sich öfter als sonst
  • Leicht verändertes Fell – das Fell wirkt vorübergehend etwas stumpfer oder dünner
  • Mehr Haarballen – durch das vermehrte Putzen verschluckt deine Katze mehr Haare
Achtung – zum Tierarzt wenn: Kahle Stellen auftreten, die Haut gerötet oder schuppig ist, deine Katze sich blutig kratzt oder der Haarausfall außerhalb der Wechselzeiten extrem ist. Das kann auf Allergien, Parasiten oder Hauterkrankungen hindeuten.

5 Tipps: So hilfst du deiner Katze durch den Fellwechsel

01

Täglich bürsten – auch bei Kurzhaarkatzen

Während des Fellwechsels empfehlen Tierärzte tägliches Bürsten. 5–10 Minuten reichen aus, um die lose Unterwolle zu entfernen, bevor sie auf dem Sofa landet oder von deiner Katze verschluckt wird. Eine Katzenbürste mit abgerundeten Borsten ist sanft zur Haut und wird von den meisten Katzen gut akzeptiert.

02

Ernährung anpassen

Ein gesundes Fell braucht die richtigen Nährstoffe. Während des Fellwechsels profitiert deine Katze besonders von:

  • Omega-3-Fettsäuren (Lachsöl) – fördert glänzendes, geschmeidiges Fell
  • Biotin – unterstützt gesundes Fellwachstum
  • Hochwertiges Protein – Fell besteht zu 95% aus Keratin
03

Haarballen aktiv vorbeugen

Katzen verschlucken beim Putzen viel loses Fell – besonders während des Fellwechsels. Das führt zu unangenehmen Haarballen. Neben regelmäßigem Bürsten helfen:

  • Katzengras – regt die natürliche Verdauung an
  • Malzpaste – hilft beim Abtransport verschluckter Haare
  • Ausreichend Wasser – ein Trinkbrunnen motiviert viele Katzen, mehr zu trinken
04

Die richtige Bürste wählen

Nicht jede Bürste eignet sich für den Fellwechsel. Wichtig ist, dass die Bürste tief in die Unterwolle greift, ohne die Haut zu verletzen. Metallklingen-Bürsten (FURminator-Typ) können bei falschem Einsatz das Deckhaar beschädigen. Besser: eine Bürste mit abgerundeten Winkelborsten, die sanft zur Haut ist und sich per Knopfdruck reinigt.

05

Geduld mit bürstscheuen Katzen

Nicht jede Katze mag es, gebürstet zu werden. Starte mit kurzen Einheiten von 30 Sekunden, während deine Katze frisst oder schläfrig ist. Belohne danach sofort mit einem Leckerli. Steigere die Dauer über Wochen langsam. Wichtig: Höre sofort auf, wenn deine Katze sich wehrt – Zwang zerstört das Vertrauen.

Fellwechsel nach Rasse: Wer haart wie stark?

Nicht alle Katzenrassen haaren gleich stark. Die Intensität hängt vor allem von der Dichte der Unterwolle ab:

Rasse Felltyp Haaren Bürsten
Maine CoonLanghaar, dichte UnterwolleStarkTäglich
PerserkatzeLanghaar, sehr dichtStarkTäglich
Norwegische WaldkatzeLanghaar, wetterfestStarkTäglich
RagdollHalblanghaar, seidigMittel3–4x / Woche
BKHKurzhaar, sehr dichte UnterwolleMittel–Stark3–4x / Woche
BengalKurzhaar, wenig UnterwolleGering1–2x / Woche
SiamkatzeKurzhaar, kaum UnterwolleGering1–2x / Woche

Egal welche Rasse: Während des Fellwechsels lohnt sich tägliches Bürsten bei allen Katzen. Mehr Tipps speziell für deine Katze findest du auf unserer Katzenbürste-Seite.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum
Fellwechsel bei Katzen

Der Fellwechsel bei Katzen dauert in der Regel 6–8 Wochen. Bei Wohnungskatzen kann er sich über mehrere Monate hinziehen, da die konstanten Raumtemperaturen den natürlichen Rhythmus verschieben. Regelmäßiges Bürsten mit einer Katzenbürste beschleunigt den Prozess.
Der Fellwechsel findet zweimal im Jahr statt: Im Frühling (Februar–April) wird das dichte Winterfell abgestoßen. Im Herbst (September–November) wächst das dickere Winterfell nach. Bei reinen Wohnungskatzen kann der Fellwechsel ganzjährig leicht stattfinden.
Während des Fellwechsels ist starkes Haaren völlig normal. Wenn deine Katze außerhalb der Wechselzeiten extrem haart, können Stress, Futtermittelallergien, Parasitenbefall oder Schilddrüsenprobleme die Ursache sein. In diesem Fall solltest du einen Tierarzt aufsuchen.
Täglich 5–10 Minuten. Auch Kurzhaarkatzen profitieren von täglichem Bürsten während des Fellwechsels. Das reduziert Haarballen, verhindert Verfilzungen und minimiert lose Haare auf Möbeln. Eine selbstreinigende Fellbürste spart dabei zusätzlich Zeit.
Regelmäßiges Bürsten ist die beste Vorbeugung – es entfernt loses Fell, bevor deine Katze es verschluckt. Zusätzlich helfen: Katzengras zur natürlichen Verdauung, Malzpaste zum Abtransport verschluckter Haare und eine faserreiche Ernährung. In unserem kostenlosen Fellpflege-Leitfaden findest du weitere Tipps.
Ideal ist eine Bürste, die tief in die Unterwolle greift, ohne die Haut zu verletzen. Slicker-Bürsten mit abgerundeten Borsten eignen sich besonders gut. Die NobelFell Pearl Katzenbürste mit 135°-Winkelborsten und One-Click-Reinigung ist speziell für den Fellwechsel optimiert.

Die richtige Bürste für den Fellwechsel

Die NobelFell Pearl wurde speziell für die Unterwolle entwickelt. 135°-Winkelborsten greifen tief ins Fell – sanft zur Haut, ein Klick zum Reinigen.

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